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10. Januar 2023
Entwicklung, Headless Applikationen, Webdesign, WordPress

WordPress als Headless CMS

WordPress als Headless CMS
1.

WordPress als Headless CMS nutzen

WordPress als Headless CMS: Der moderne Weg zur flexiblen Homepage

Dieser Weg wird zunehmend beliebter. Doch was ist damit gemeint?

Der Name ist sicher für einige Menschen ein Begriff. Immer mehr Unternehmen und Privatnutzer greifen auf diese komfortable Lösung zurück, wenn es darum geht, Homepages zu erstellen. Viele kennen vor allem das „normale“ WordPress. Es als Headless CMS zu benutzen, wird immer populärer.

Was genau es damit auf sich hat, erklären wir Dir hier.

2.

Was ist ein CMS?

CMS ist die Abkürzung für Content Management System. Ein Headless CMS beschreibt die Nutzung dieses Systems ausschließlich zur Datenverwaltung.

Ein CMS speichert Dateien – seien es Bilder, Videos oder Textdateien – und lagert sie an einem zentralen Ort. So werden alle nötigen Dateien im Backend verfügbar gemacht, auf die an anderer Stelle zugegriffen wird.

Das Inbetriebnehmen eines neuen Content Management Systems bedarf eines großen Aufwandes und einer intensiven Einarbeitungsphase der Nutzer, um bestmöglich zu funktionieren.

3.

Was ist das Backend?

Das Backend ist der Ort, an dem jeglicher Content gespeichert wird. Wenn Du beispielsweise eine Bilddatei besitzt, die später auf einer Homepage abgerufen werden soll, wird diese hier hinterlegt.

Weiterhin ist das Backend der zentrale Platz, an dem Inhalte verwaltet werden. So können dort Beiträge überblickt, neue Seiteninhalte erstellt oder bestehende Seiten bearbeitet werden.

Auch ein äußerst beliebtes Feature liegt hier verborgen: Die Plugins. Es gibt tausende Anwendungen, die auf einer Website installiert werden können, um das Betreiben Deiner Homepage zu vereinfachen. Manche Plugins verwalten das E-Commerce für Dich, andere sind zum Erstellen von Kontaktformularen nötig. Sie erlauben es Dir, ohne Programmierkenntnisse umfangreiche Inhalte zu präsentieren.

Im Backend findet zunächst keinerlei Formatierung der Ressourcen statt. Dieser Schritt wird im Frontend erledigt.

4.

Was ist das Frontend?

Die API Deines gewählten Frontends hat die Aufgabe, auf die Inhalte des Backends zuzugreifen. So können Dateien aus dem Backend verwendet und an geeigneter Stelle eingebaut werden.

WordPress baut beispielsweise auf sogenannte Themes. Diese sind Inhaltspakete, die es dem Nutzer erlauben, auf Grundlage einer Sammlung an Möglichkeiten seine Homepage nach seinen Wünschen aufzubauen und zu verwalten. Bereits viele kostenlose Themes bieten einen enormen Umfang und sind ideal für Einsteiger. Wer das volle Potenzial mancher Themes benutzen möchte, kommt häufig allerdings nicht um den Kauf herum.

Dadurch, dass WordPress auf Themes aufbaut, arbeiten Front- und Backend eng miteinander und sind nicht voneinander zu trennen. Diesen Umstand will die Verwendung von WordPress als Headless CMS umgehen.

5.

Das Headless CMS

Wir haben nun schon häufig den Begriff Headless CMS benutzt. Dieser beschreibt die Nutzung von WordPress als reine Ressourcenquelle. Das heißt, dass alle Inhalte in diesem CMS hinterlegt sind, wie es auch bei der normalen Verwendung der Fall ist. Der Unterschied liegt jedoch darin, dass es dabei nicht an ein festes Frontend gebunden ist.

Genau da kommt auch der Name her: Der Kopf, also der visuelle Aspekt, ist losgelöst.

6.

WordPress als Headless CMS: Die Vorteile

Keine Frontend-Bindung

WordPress als Headless CMS birgt einige Vorteile. Wie erwähnt bindet sich WordPress in dieser Version nicht an ein spezifisches Frontend. Das erhöht die Flexibilität des Systems ungemein, da das Frontend problemlos austauschbar ist.

Ein zentraler Speicherort

Die Anpassungsfähigkeit von WordPress als Headless CMS ist ein weiterer Vorteil. Alle Daten liegen zentral und sind jederzeit abrufbereit. Dabei beschränkt sich die Nutzung nicht auf eine Homepage. Auch andere Anwendungen wie beispielsweise Smartphone-Apps können auf diese Inhalte zugreifen.

Zukunftssicher

Du bist mit einem Headless CMS für technische Anpassungen gewappnet. Die Technologie entwickelt sich immer weiter und so kann es bei Updates schnell zum Chaos oder fehlender Kompatibilität kommen. Dank des zentralen Verwaltungsortes können externe Änderungen ohne Probleme umgesetzt werden.

Multi-Plattform-Möglichkeit

WordPress als Headless CMS bietet Dir außerdem die Möglichkeit, mehrere Quellen gleichzeitig auf die Ressourcen zugreifen zu lassen. Wenn Du beispielsweise die Homepage für einen Automobilhersteller verwaltest, ist es im Nachhinein möglich, diese Inhalte auf eine App auszuweiten, die der Hersteller anbieten möchte.

7.

WordPress als Headless CMS: Die Nachteile

Enge Bindung von Front- und Backend

Da das Front- und Backend deines Systems beim Headless CMS voneinander getrennt sind, ist es nötig, ein Frontend und eine entsprechende API zu benutzen, die manuell eingerichtet werden müssen. Die dabei nötigen Programmierkenntnisse stellen für viele Nutzer eine Hürde dar. Der Nachteil ist, dass eine lange Einarbeitungsphase anfallen kann.

Der Einstieg ist anspruchsvoll

Eng damit verbunden ist zudem die steile Lernkurve, die den Einstieg in das Thema umfangreich und anfordernd gestalten kann. Ein Nachteil, WordPress als Headless CMS zu benutzen ist, dass keine schnelle visuelle Vorschau der Website-Inhalte mehr möglich ist.

Keine Plugins

Auch der Zugriff auf Plugins fällt weg. Viele Inhalte, die vorher von diesen Anwendungen automatisch oder zumindest einfacher erledigt wurden, müssen mit diesen neuen Anforderungen manuell programmiert und eingebaut werden.

8.

Klassisches WordPress: Die Vorteile

WordPress als Headless CMS zu nutzen, ist Abwägungssache. Brauchst Du die Flexibilität Deiner Inhalte oder ist dir das zentrale Verwalten von Ressourcen und deren direkte Sichtbarkeit im Editor wichtig? Das normale WordPress verfügt über viele Vorteile.

Die Geschwindigkeit

Die Geschwindigkeit von WordPress ist meistens nicht enorm, kann jedoch mithilfe diverser Plugins, die Inhaltspakete flexibel an den Nutzer senden, beschleunigt werden und damit ist die Performance – je nach Plugins – ein Vorteil.

Eine aktive OpenSource-Community

Das System ist außerdem OpenSource. Das heißt, der Quellcode des Programms steht öffentlich zur Verfügung und jeder Nutzer, der etwas beitragen möchte, darf mithelfen. Über die Zeit hat sich eine aktive und erfahrene Community um dieses Produkt gebildet.

Aktive Hilfe

Aufgrund der Zugänglichkeit gibt es im Internet eine enorme Menge an Informationsquellen, wenn es um das Thema WordPress-Hilfe geht. Neben vielen Blogartikeln existieren zahlreiche YouTube-Videos, in denen Nutzer bei verschiedenen Problemen helfen.

9.

Klassisches WordPress: Die Nachteile

Das Update-Problem

Wenn Du Dich dazu entscheidest, das Layout Deiner Homepage zu verändern oder Updates aufzuspielen, kann es zu Komplikationen kommen. Dadurch, dass manche Neuerungen zwingend nötig sind, führt der Update-Zwang schnell zu unschönen Ergebnissen.

Plugins können unsicher sein

Hinzu kommt, dass Plugins fehlerhaft oder sogar schädlich für die Website sein können. Achte bei der Wahl Deiner Plugins immer darauf, eine verlässliche Quelle zu verwenden!

Das alles kann dazu führen, dass Fehler beim Publishen passieren können. Solche Fehler werden schnell zeitaufwändig.

10.

WordPress als Headless CMS eine gute Idee?

Wie Du siehst, bringt dieses Thema – wie viele andere Aspekte im Webdesign – einige Vorteile und Nachteile mit sich. Die wichtige Frage ist hierbei: Welches Ziel verfolgst Du? Möchtest du eine flexible Ressourcen-Quelle, die über mehrere Instanzen funktioniert, ist WordPress als Headless CMS für Dich ideal.

Solltest Du hingegen nach einem bestimmten Theme arbeiten wollen, Plugins benötigen oder keine Programmierfähigkeiten besitzen, bietet das klassische WordPress ein umfangreiches Gesamtpaket.

Themen:
  • Headless CMS
  • WordPress

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