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30. Oktober 2023
Entwicklung, WordPress

WordPress Multi Language: Bereit für den globalen Erfolg?

1.

Brauchst Du eine mehrsprachige WordPress Website?

Du überlegst, ob eine WordPress Multi Language Webseite für Dich Sinn macht? Ein erster Schritt könnte sein, zu checken, ob bereits internationaler Traffic auf Deiner Seite landet. Wir von pechschwarz® raten Dir zuerst einen Blick in Deine Google Analytics zu werfen und dabei idealerweise Daten eines ganzen Jahres zu durchforsten. Deine erste Anlaufstelle sollte „Audience → Geo → Language“ sein. Hier zieht Google Analytics die Infos aus den Browser-Einstellungen Deiner User.

Der zweite Punkt auf Deiner Checkliste ist „Audience → Geo → Location“. Bedenke aber, dass sowohl diese als auch die zuvor genannten Daten vermutlich höher ausfallen würden, wenn Du bereits Content hättest, der in diesen Regionen rankt. Aber zumindest bekommst Du hier einen Grundüberblick, von dem aus Du starten kannst.

Als Unternehmen mit einer umfangreichen Webseite solltest Du bereits ein Gespür für die Interaktionen mit Kunden und Usern haben. Gibt es viele Support-Anfragen aus Frankreich? Wo generierst Du den Großteil Deines Umsatzes? Nutze die vorhandenen Daten, um herauszufinden, ob es lohnenswert ist, Deine WordPress-Seite mehrsprachig aufzustellen.

2.

Die Vorteile von WordPress Multi Language

Die Revolution der Mehrsprachigkeit auf WordPress-Websites öffnet Türen zu neuen Horizonten. Mit pechschwarz® an Deiner Seite, erkundest Du die unzähligen Vorteile, die sich durch die Einführung von Multilingualität auf Deiner Website ergeben.

SEO-Boost

Stell Dir vor, Du hast die Inhalte Deiner WordPress-Seite ins Französische und Deutsche übersetzt. Google nimmt sich Deiner Website an und beginnt, die neuen Sprachversionen als separaten Content zu indizieren. Das Resultat? Ein sofortiger Mehrwert an Content auf den Suchergebnisseiten (SERPs). Aber da hört es nicht auf – Dein Content wird dem User in der Sprache präsentiert, die in seinem Browser eingestellt ist. Im Idealfall steigt so Dein organischer Traffic. Neben einem Traffic-Boost kannst Du auch neue Kunden aus aller Welt gewinnen, die Dich sonst vermutlich nicht entdeckt hätten.

Der spürbare Anstieg im Traffic lässt sich auf die tendenziell niedrigere Konkurrenz in anderen Sprachen zurückführen. Der englischsprachige Raum ist im Bereich des Content Marketings und der SERPs stark ausgelastet. Bei der Durchführung einer Keyword-Recherche für einen für Dich relevanten Begriff kann dieses Keyword ein beachtliches Suchvolumen aufweisen. Oft wird das Ranking dafür als „schwierig“ eingestuft.

Wenn du jedoch denselben Begriff in einer anderen Sprache verwendest, ist das Suchvolumen meist zwar geringer, das Ranking wird jedoch als „nicht schwierig“ bewertet. Die Domains, gegen die du konkurrierst, haben also eine niedrigere Domain-Autorität. Bedeutet für Dich: Nutze die Chance! Bei der Betrachtung anderer Sprachen wird deutlich, dass viele Keywords leichter zu ranken sind.

Aber: Bevor du euphorisch mit der Mehrsprachigkeit Deiner Website startest – es ist wichtig eine Keyword-Recherche durchzuführen, bevor Du entscheidest, in welche Sprachen Du Zeit und Ressourcen investieren solltest!

Überzeugende User Experience

Neben dem klaren SEO-Plus ist die Präsentation Deiner Website in der Landessprache ein unmittelbarer Boost für das Usererlebnis. Dieses Upgrade spiegelt sich direkt in Deinen Conversion Rates, der Verweildauer und der Absprungrate wider.

Das letzte, was Deine Besucher tun wollen, ist in Chrome mit der rechten Maustaste zu klicken und „Übersetzen in …“ auszuwählen. Google leistet bei Übersetzungen zwar gute Arbeit, doch kommt diese nicht annähernd an die Qualität heran, die ein Muttersprachler liefert. Wenn Du ein erhöhtes Nutzerengagement anstrebst, lohnt es sich, Zeit und Ressourcen in qualitativ hochwertige Übersetzungen zu investieren.

Aufbau von Vertrauen- und Glaubwürdigkeit

Für Unternehmen ist die Sprachwahl kein Nebenschauplatz, sondern ein entscheidender Faktor. Dabei geht es nicht nur um die Marketing-Terminologie oder die spezielle Nischensprache, sondern vielmehr um die authentische Kommunikation in der Muttersprache Deiner Kunden. Warum? Weil genau hier Vertrauen und Glaubwürdigkeit wurzeln. Als Menschen fühlen wir uns instinktiv wohler, wenn die Kommunikation in unserer Muttersprache erfolgt – sie ist schließlich ein Stück Heimat und Kultur, die wir verinnerlicht haben.

Die Mehrheit der Erdbevölkerung spricht nicht fließend Englisch oder nutzt es nur als Sekundärsprache. Die Sprachbarriere ist eine der größten Hürden auf dem Weg zur klaren Kommunikation und kann leicht zu Missverständnissen oder Fehlinterpretationen führen. Wenn die Sprache und Dialekte nicht matchen, verliert die Kommunikation an Effektivität und die Kernbotschaft verpufft. Ein solcher Missgriff kann sich unmittelbar auf Deine Umsätze auswirken.

3.

Top Plugins für eine mehrsprachige WordPress Website im Überblick

Die Verwandlung Deiner Website in eine WordPress Multi Language Website ist dank Plugins ein Kinderspiel. Hier präsentieren wir Dir die Crème de la Crème der Plugins für Mehrsprachigkeit:

WPML

Das Kürzel WPML repräsentiert das WordPress Multilingual Plugin, eine häufig gewählte Lösung für Mehrsprachigkeit. Abhängig vom gewählten Paket, liegt der Preis zwischen 29 und 159 US-Dollar jährlich. Im Gegenzug erhältst Du Zugang zu über 40 Sprachen, eine benutzerfreundliche Einrichtung sowie zahlreiche automatisierte Features. Ob Seiten, Beiträge, Kategorien, Menüs oder Widgets – mit wenigen Klicks wird Ihre Webseite multilingual.

WPML ermöglicht auch automatisierte Übersetzungen, die zwar einer professionellen Überprüfung bedürfen, jedoch eine solide Grundlage bieten. Ein Pluspunkt ist die automatische Erkennung der Browser-Sprache des Users, sodass die Webseite sich entsprechend anpasst. Da WPML zu den Vorreitern gehört, ist es auch mit den meisten Themes und Templates kompatibel.

Polylang

Als kostenfreie Option zu WPML bietet Polylang zwar weniger Funktionen, punktet jedoch mit einfacher Handhabung. Schon bei der Einrichtung kannst Du alle benötigten Sprachen festlegen. Manuelle Übersetzungen für Seiten und Beiträge sind unkompliziert zu erstellen und zu platzieren.

Ein Nachteil ist, dass Metadaten nicht übersetzbar sind, was SEO-Nachteile mit sich bringen kann. Zudem gibt es Kompatibilitätsprobleme mit einigen Pagebuildern.

WPGlobus

Für kleinere Webseiten mit grundlegenden Anforderungen ist das kostenlose Plugin WPGlobus eine gute Wahl. Es überzeugt durch seine Übersichtlichkeit und Eignung für Einsteiger.

Nach der Installation und Aktivierung des Plugins erhältst Du Anleitungen zur Konfiguration. In einem klaren Startbildschirm legst Du Dir die gewünschten Sprachen fest, ordnen diese an und platzieren den Sprachwechsel-Button. Die Übersetzungen gestalten sich effizient, da Du Inhalte einfach kopieren und in den gewünschten Sprachtabs einfügen können, statt für jede Sprache eine neue Seite zu erstellen.

Multilingual Press

Mit Multilingual Press unterstützt den Gutenberg Editor, das Plugin Advanced Custom Fields und verschiedene Page Builder wie Beaver Builder und Elementor vollumfänglich.

Die Stärke von Multilingual Press liegt in seiner Integration als Core-Funktion von WordPress, was zeitliche und funktionelle Stabilität garantiert. Es interveniert nicht im WordPress Core, selbst nicht bei WordPress-Updates. Der Haken: Es gibt keine kostenlose Version von Multilingual Press.

4.

Wordpress Multi Language: Das solltest Du im Blick haben

Unabhängig davon, welche Methode Du wählst, gibt es bei der Umsetzung einige Punkte, die entscheidend für den Erfolg oder Misserfolg Deiner Website sein können.

 

  1. Sei gründlich bei den Übersetzungen. Wenn sich ein User auf einer Seite befindet und die Sprache ändert, erwartet er den gleichen Inhalt in der neuen Sprache zu sehen. Eine Weiterleitung zur Startseite sollte nur die Ausnahme sein.
  2. Entscheide Dich von Anfang an für eine URL-Struktur. Du hast die Option, die Sprache als Verzeichnis darzustellen (www.tolle-webseite.de/en), als eigene Domain (www.en.tolle-website.de) oder als Parameter (www.tolle-website.de/inhalt?lang=en). Am häufigsten wird die erste Variante gewählt. Wichtig ist hierbei vor allem, dass Du konsistent bleibst und nicht zwischen verschiedenen Versionen hin und her wechselst.
  3. Sorge dafür, dass die Struktur der einzelnen Seiten in allen Sprachen gleich oder zumindest ähnlich ist. So finden sich Deine Kunden auch nach einem Sprachwechsel leicht zurecht.
  4. Platziere den Sprachumschalter so, dass er leicht zu finden und zu bedienen ist. Je intuitiver Deine Kunden sich zurechtfinden, desto besser.
  5. Übersetze nicht nur den Text auf Deinen Seiten und in Beiträgen, sondern auch relevante Bildunterschriften, Kategorien und Schlagworte.
  6. Teste immer nur ein WordPress-Plugin. Andernfalls riskierst Du, dass sich verschiedene Plugins gegenseitig stören und Fehler verursachen.
  7. Besonders wichtig: Erstelle vor der Umstellung auf Mehrsprachigkeit ein Backup Deiner Webseite. Sollte etwas nicht wie geplant laufen, kannst Du so den ursprünglichen Zustand schnell wiederherstellen.
5.

Mehrsprachiges WordPress-Setup – ein Fazit

Das manuelle Übersetzen einer Seite oder das Einrichten und Pflegen einer Multisite-Installation kann sich schnell als zeitaufwendig und kostenintensiv herausstellen. Eine vereinfachte und kostengünstigere Route bietet die Nutzung eines passenden WordPress-Plugins.

Das mag beim ersten Eintauchen etwas knifflig erscheinen, besonders wegen der Vielzahl an Ansätzen, die Dir zur Auswahl stehen. Es gibt hierbei nicht unbedingt eine richtige oder falsche Entscheidung. Solange Du die Ratschläge von Google und diversen Keyword-Recherche-Tools beherzigst, wirst Du sicherlich Deine Chancen steigern, einen Zuwachs an mehrsprachigen Traffics zu erleben.

Du möchtest auch eine WordPress Multi Language Website für Dein Unternehmen? Dann kontaktiere uns gerne für ein persönliches Gespräch!

Themen:
  • Entwicklung
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